Medienmitteilung – Zürich, 20. April 2026

Interoperables Patientenportal: the i‑engineers schliessen deutsches Grossprojekt MKD mit 140 teilnehmenden Kliniken erfolgreich ab

Über 140 Krankenhäuser von mehr als 70 Trägern in Deutschland sind neu über ein gemeinsames interoperables Patientenportal miteinander verbunden. Mit dem Projekt «Mein-Krankenhaus.Digital» ist eines der grössten Digitalisierungsprojekte im deutschen Gesundheitswesen in die Betriebsphase gestartet.

Rund 35’000 Betten sind an die Plattform angebunden. Damit erreicht das Projekt eine Grössenordnung, die nahezu der gesamten Spitalkapazität der Schweiz entspricht.

Patientinnen und Patienten nutzen das Portal bereits für die Terminbuchung, die Übermittlung von Dokumenten sowie die Kommunikation mit den angeschlossenen Einrichtungen. Perspektivisch kann das System von mehr als zwei Millionen Nutzerinnen und Nutzern pro Jahr verwendet werden.

Gemeinsame Infrastruktur statt Einzellösungen

Das Projekt wurde von den beteiligten Krankenhäusern initiiert und über die Klinik IT Genossenschaft (KIG) organisiert. Ziel war es, eine gemeinsame digitale Infrastruktur aufzubauen, die von mehreren Einrichtungen genutzt und weiterentwickelt werden kann.

Die technische Umsetzung erfolgte durch uns, the i‑engineers. Grundlage bildet die Interoperabilitätsplattform health‑engine®, welche die bestehenden Systeme der Krankenhäuser über standardisierte Schnittstellen verbindet und den organisationsübergreifenden Datenaustausch ermöglicht.

Produktiver Einsatz und weitere Entwicklung

Das Patientenportal befindet sich im produktiven Einsatz und wird schrittweise in weiteren Häusern ausgerollt. Für die rund 15’000 Mitarbeitenden, die perspektivisch mit der Lösung arbeiten, ergeben sich vereinfachte Abläufe und eine bessere Verfügbarkeit von Informationen im Arbeitsalltag.

Das System ist offen aufgebaut und kann um zusätzliche Funktionen sowie weitere Akteure erweitert werden.

Weiterführende Informationen

Gruppenfoto des MKD-Team von the i-engineers

Das MKD-Team von the i-engineers (hinten v.l.n.r.): Joshua Schneider, Franz Obermayer, Christian Klingbeil, Severin Summermatter, Andreas Henkel, Cyrill Zadra, Peter Summermatter, (vorne v.l.n.r.): Manuel Redle, David Hofmann